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Aktuelle Projekte

Forensische Katastrophenanalysen - FDA

Forensische Katastrophenanalysen (Forensic Disaster Analysis, FDA) sind ein interdisziplinärer Forschungsansatz, mit dessen Hilfe in tiefergehenden und umfassenden Analysen die Ursachen von Katastrophen sichtbar gemacht werden sollen. CEDIM greift in seinen forensischen Analysen diesen neuen Forschungsansatz auf und ergänzt die Analyse von Katastrophen und die Abschätzung und Bewertung ihrer Folgen durch eine Echtzeit- bzw. zeitnahe Komponente der Analyse.

» FDA

  Kritische Infrastrukturen

Als neues drittes Tätigkeitsfeld entwickelt sich der Bereich der kritischen Infrastruktur. In einem Beurteilungsprogramm (SIMKRIT) wurden die Bedürfnisse für Forschung und Ausübende benannt. Als Konsequenz daraus wurde mit der Entwicklung des
Programms KRITIS begonnen, das als Werkzeug zur Entscheidungshilfe für kritische Infrastrukturen dienen soll und dessen Bandbreite dabei von operationeller über technischer bis hin zu strategischer Entscheidungsunterstützung reichen soll.

» KRITIS

Naturrisiken im Klimawandel

Hurricane Genevieve

Unter dem Forschungsthema Naturrisiken im Klimawandel analysieren CEDIM – Wissenschaftler am Beispiel von drei, für Deutschland repräsentativen, Flusseinzugsgebieten, wie sich Hochwassergefahren durch den Klimawandel ändern. Auch werden in CEDIM Arbeiten zur Abschätzung der Hagelgefährdung und des Hagelrisikos und der Hochwasserabschätzung in urbanen Gebieten durchgeführt. Weiter arbeiten CEDIM – Wissenschaftler an der Entwicklung eines Indikatorenmodells zur Abschätzung des indirekten Risikos unter Klimawandel-bedingungen. Im Bereich des Risikomanagements wird ein Verfahren zur Qualitätsbewertung für eine web-basierte Hochwassererhebung entwickelt. In unseren Risikoanalysen betrachten wir insbesondere die planerischen Implikationen der Aspekte der Katastrophenvorsorge auf verschiedenen räumlichen Skalen.

» Naturrisiken im Klimawandel

Global Earthquake Model - GEM

GEM

GEM steht für „Global Earthquake Model“ und hat den Aufbau einer global vernetzten Plattform zur Kartierung und zur Überwachung von Erdbebenrisiken zum Ziel. Wesentlicher Bestandteil ist ein freier Zugang zu Risikoinformation für jedermann. Dahinter steht die Überzeugung, dass so das Risikobewusstsein weltweit erhöht werden kann, eine Grundvoraussetzung für die Durchsetzung risikomindernder Schutzmaßnahmen.

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Integrated Earthquake Risk Assessment for the Himalayan Region - IERA-Himal

DurbanSquare

In Kollaboration mit dem Südasien-Institut Heidelberg (SAI) arbeitet CEDIM an einem neuen Projekt unter der Heidelberg Karlsruhe Research Partnership (HEiKA). Der integrative Ansatz zur Risikoabschätzung befasst sich mit dem Kathmandu-Tal als Fallstudie einer Region von rapider Urbanisation. Sowohl physische Schäden als auch sozio-ökonomische Dimensionen der Vulnerabilität werden kombiniert, um Interaktionen zwischen Naturgefahren, technischen Systemen und der Gesellschaft besser zu verstehen. Die Ergebnisse dienen dazu, eine Methodik zur integrierten Erdbebenrisikoabschätzung zu entwickeln.

» IERA-Himal